Die Schlachten bei Arbalo, Teutoburgiensis Saltus, Campus Idistaviso  und der Hildesheimer Silberfund

Aliso = Elze

  1. Argumente der Namensähnlichkeit
    1. Elison = Aliso(n)?
    2. Die Lösung der caput Lupiae / Juliae -Crux
    3. Teutoburger Wald / Selter
    4. Namensverwandtschaft Aliso  – Elze
      1. Eine uralte Vermutung
      2. Ähnlichkeit
      3. Elze kommt nicht von Aulica
      4. Aussprache des C in Alicga
    5. Aluzun
    6. Tropaea Drusi an der Saale
  2. Geographische Argumente
    1. Lage nach Ptolemaios
    2. Zwei Alisos
    3. Mainz liegt 200 römische Meilen entfernt
    4. Geographische Breite
  3. Historische Argumente
    1. Die Lösung des Drususaltar-Dilemmas
    2. Befestigung mit Dämmen und Wegen

Ich lokalisiere Aliso  unweit von Schellerten  bei

52° 07' 10" N 9° 44' 10" O Elze Bing Maps GeoHack Google Maps Mapquest Yahoo Maps
.    

Argumente der Namensähnlichkeit

   

Die Namensähnlichkeit Elison = Aliso(n) , Aliso  = Schellerten

Mommsen  und Koepp  halten das Elison-Lupias-Lager (nach dieser Theorie Schellerten ) und Aliso  wegen der Namensähnlichkeit für identisch. Dass sie nicht weit entfernt von einander lagen, gilt als sicher. Elze und Schellerten sind 28,5 km von einander entfernt.

   

Die Lösung der caput Lupiae / Juliae -Crux

In der verloren gegangenen Murbacher Handschrift des Velleius Paterculus  wird ein Kastell ad caput Juliae  erwähnt. Die Julia wurde aber nicht gefunden, und so nahmen Mommsen und viele andere Historiker an, dass es sich um einen Schreibfehler handele und dort ad caput Lupiae  gestanden habe. (Vgl. Zitat von Koepp  in der Tabelle oben).

Mommsen  hat gleichsam mehrere zusammengehörige Puzzlesteine gefunden, aber die Gruppe an einer falschen Stelle eingefügt, indem er das Lager ad caput Juliae und mit ihm das nahe gelegene Aliso an der oberen Lippe lokalisierte.

Wir verfälschen den Text nicht, sondern gehen von Juliae  aus. Dafür, dass caput Juliae  dem Orignialtext entstammt, spricht auch, dass zur Zeit, als Velleius Paterculus den Bericht verfasste, die Quelle eines gleichnamigen Flusses zur römischen Wasserversorgung herangezogen wurde. Frontinus : De aqueductu urbis romae.

Wenn Mommsen  ansonsten Recht hat, muss das Lager ad caput Juliae  mit dem Lager am Zusammenfluss von Lupias und Elison, nach unserer Theorie also Schellerten, dem Ort an der Schelle quelle = ad caput Juliae  identisch sein. Siehe auch das Kapitel Scelerata .

   

Teutoburger Wald / Selter

U Umgebung der Stadt Elze, © Niedersachsen-Navigator

Aliso befand sich unweit des Teutoburgiensis Saltus .

Die Karte (© Niedersachsen-Navigator) zeigt nicht weit von Elze den Höhenzug Selter / Thüster Berg , den ich für den Saltus Teutoburgienses  halte. Dazu mehr in dem Kapitel Aliso ab dem Jahre 9 .

   

Namensverwandtschaft Aliso  – Elze

Elze  liegt an der Kreuzung zweier alter Handelswege, heute der Bundesstraßen B1 und B3, und an der de Saale , kurz bevor sie in die Leine mündet, einen schiffbaren Fluss. Karl der Große wollte es zum Sitz eines neuen Bistums machen, der unter seinem Sohne Ludwig dem Frommen im Jahre 815 nach Hildesheim verlegt wurde, siehe la Hildesia, Fundatio epicopati . Elze bestand aber schon vor der karolingischen Zeit. 1

   
Eine uralte Vermutung

Schon in Baring s Saalechronik ist Alison  als früherer Name von Elze  angegeben:

Aus Aulica aber, so bisweilen auch Alicga geschrieben, ist Aulze, Alison, Elerse und endlich Else und Elze gemachet worden.
Alison als früherer Name von Elze 2    
Ähnlichkeit

Es ist geradezu zu erwarten, dass der Name Aliso  sich in heutiges Elze transformiert habe. Das A  wandelt sich in E  analog zu Albis  zu Elbe :

Nach Heinrich Tischner 3   sind etymoligisch äquivalent:
idg. *alisa ein Baum
maked. ἄλιζα áliża Erle
germ. *aliża
mnd. else
mndl. elze
ndl. els
span. aliso
Zu ergänzen ist noch
altfränkisch alísō 4 Erle

Ganz so einfach ist die Herleitung aber nicht.

   
Elze kommt nicht von Aulica

Elze s mittelalterlicher lateinicher Name war Aulica villa  = Saal-Gut, Aula regis  = Königssaal, Aula regia = königlicher Saal, vielleicht doppeldeutig: Nach dem Fluss Saale, an dem es liegt, und dem Saal Karls des Großen. Allgemein wurde angenommen, dass Elze  daraus entstanden sei.

Das hat Jürgen Udolph kürzlich widerlegt. Es gebe es zwei Überlieferungsstränge des Namens: der erste beginne mit Aluchi, Alicga, der zweite sei Aulica zu griechisch αυλή, lateinsch aula = Hof, Halle , wohl vom ersten Strang beeinflusst. 5 Der erste Strang sei älter als der zweite, auf das 9. Jahrhundert zurückgehende; folglich sei Name Elze nicht aus Aulica hervorgegangen.

6    
Aussprache des C in Alicga

Die merkwürdige Buchstabenkombination CG in der alten Schreibweise Alicga sehe ich als eine frühe Form des Buchstabens Ç (C mit deCedille) an, das aus einem visigothischen Z hervorgegangen ist. Im Deutschen schreibt man für diesen Laut Z, wie in Elze. Jedenfalls wurde er nie oder sehr lange nicht mehr als K ausgesprochen. Auch das spricht gegen die Herleitung des Namens Elze aus Aulica. Eine Verwandtschaft mit Aliso scheint plausibel.

Udolph glaubt an eine vorgermanische, (im Sinne Krahe's) alteuropäische Herkunft des Namens von der Wurzel al- = Fluss, verwandt mit dem des polnischen Oderzuflusses Olše/Olza. Meines Erachtens sind die lateinischen Namen Aliso und Aulica daraus abgeleitet, nicht umgekehrt. Im Lateinischen gibt es kein Z; der dem Z ähnlichste Laut ist das S.

   

Aluzun

Bei J. B. Lauenstein 7  findet sich ein Hinweis auf einen Hof namens Aluzun  an der Leine unweit Gronau's.

Erwähnung von Aluzun

Lauenstein s Lokalisierung beim heutigen Eitzum hat Jürgen Udolph mit Hinweis auf frühere Namensformen ausgeschlossen: Ekihem und Eizem 8 = Eichheim 9

Zudem liegt Eitzum nicht an der Leine. Ich schließe mich Hans Dobbertin 10  und Otto Curs 11  an, die   Aluzun  mit Elze  gleichsetzen und halte Aluzun  für identisch mit dem ersten von Udolph  erkannten Überlieferungsstrang  des Namens Elze .

Elze und Eitzum liegen nur 5 km von Gronau entfernt.

   

Tropaea Drusi an der Saale

Dass die Tropaea Drusi  unweit von Elze zu lokalisieren sind, habe ich in einem anderen Kapitel gezeigt.

Zeile aus Celtis: Germania generalis

E sala  qui Drusi gestat praeclara trophea …

Celtis 12

Nach Strabon 13  kam Drusus in der Gegend der Salas  / Saale  ums Leben. Nach dem unten widergegebenen Zitat von Koepp   (basierend auf Tacitus : Annales II 7 ) befand sich der Drususaltar 14 bei Aliso . Elze  liegt an einem Fluss namens Saale .

Alles liegt nahe beieinander: Der Salas  / die Saale , die Tropaea, der Drususaltar, der Sterbeort Scelerata  / Schellerten , Aliso  / Elze .

Wenn man aber annähme, dass Drusus an der großen Saale, die bei Barby in die Elbe mündet, gestorben wäre, dann müsste der Sterbeort Castra scelerata  weit östlicher angenommen werden als Schellerten . Auch Aliso  hätte dann viel östlicher gelegen als Elze . Im Widerspruch dazu lokalisieren die meisten Historiker den Ort viel westlicher.

   

Geographische Argumente

Elze an der Saale, im Osten die Leine, grüner Pfeil = Römische Wiesen © Niedersachsen-Navigator 15

Die Karte zeigt den Ort Elze. Noch heute kreuzen sich dort der Hellweg (B1) und der Weg von Mainz (B6). Der größere Fluss im Osten ist die Leine, der kleinere, an dem die Stadt liegt, die Saale. Das Flurstück Die römischen Wiesen sind durch einen magentafarbigen Kreis hervorgehoben. 16

   

Lage nach Ptolemaios

Nach Mommsen 's und Koepp 's  Ansicht  war Aliso  mit dem Lupias-Elison-Lager identisch, nach unserer Theorie also

Castra Scelerata  = Schellerten  = ad caput Iuliae  = an der Quelle der Schelle  = Lupias Elison -Lager = Elbe-Ilse -Lager.

Zumindest können beide nicht weit voneinander entfernt gewesen sein. Wir setzen den Lupias  des Cassius Dio  mit der Ding elbe r Klunkau und den Ort Luppia  auf der Karte des Ptolemaios  mit Ding elbe  gleich. Wie im vorangehenden Kapitel gezeigt wurde, stimmen die umgerechnete Länge von Luppia und die modernen Länge von Dingelbe exakt überein. Der nächste westliche Nachbarort bei Ptolemaios, Tropaia Drusu (lat. Tropeia Drusi, deutsch Siegesdenkmal des Drusus), auf demselben Breitengrad, hat exakt dieselbe Länge wie Elze oder das wenige Kilometer nördlich auf derselben Breite wie Dingelbe gelegene Welfenschloss Marienburg.

   

Zwei Alisos

In der Karte sind zwei  um 10 ptolemäische (ca. 5 heutige) Längenrade entfernte Orte eingetragen, deren Namen an Aliso / Elison  erinnern:

Name Ptolemäische Länge
lateinisch altgriechisch
Alisum Ἀλεισόν 28°
Alisus Ἀλείός 38°

Vielleicht ist das die Erklärung dafür, dass man Aliso an so verschiedenen Stellen gesucht hat: Es gab zwei Orte dieses Namens. Dio schrieb , Drusus habe auf seinem Feldzug 11 v. Chr. zwei Lager angelegt, das eine am Zusammenfluss von Lupias und Elison, das andere in Hessen am Rheine selbst.

Allerdings liegt Alisus nach Ptolemaios  noch deutlich östlicher als Tropäa Drusi und Luppia.

   

Mainz liegt 200 römische Meilen entfernt

Über eine Strecke von 200 römischen Meilen ritt Tiberius aus Mainz nach Norden, um seinen drei Jahre jüngeren Bruder Drusus auf dem Sterbebett zu besuchen. Elze liegt 200 Meilen = 300 km von Mainz entfernt und erfüllt ebenso wie Hameln, Hildesheim und Schellerten diese notwendige Bedingung.

18

Google Maps errechnet als Fußweg-Entfernung von Mainz nach Elze 298 km und in umgekehrter Richtung 302 km.

Tropaia Drusu muss am Hellweg nicht alzu weit von Elze entfernt gelegen haben.

   

Geographische Breite

Die geographische Breite ließ sich zur Zeit des Ptolemaios im Gegensatz zur Länge mit astronomischen Mitteln bestimmen, weil dazu keine genauen Uhren erforderlich sind. Wenn sie aber über die Entfernung errechnet wurde, werden Breitendifferenzen wegen des mit 5/6 19 zu klein angenommenen Erdumfangs um deninen Faktor 6/5 überschätzt 20.

Ptolemaios Heute
Ortsname Breite Differenz Ortsname Breite Differenz
Mogontiacum 50°15' Mainz 50°0'
Tropaia Drusu 52°45' 2°30'=2,5° Elze 52°7' 2°7'=2,116667°
Das Verhältnis der Breitendifferenzen Breite[Ptolemaios] / Breite[heute]
2,5 / 2,117 = 1,181 ≈ 1,2 = 6 / 5

Elze (und andere Orte derselben Breite) erfüllen diese notwendige Bedingung

   

Historische Argumente

   

Die Lösung des Drususaltar-Dilemmas

Wir wissen von Tacitus 21 , dass sich unweit Aliso s ein Drususaltar befand. Er war wahrscheinlich an oder nahe dem Sterbeort Castra scelerata  errichtet worden und wurde von Germanicus erneuert.

Die Annahme, Aliso  habe wesentlich westlicher als Castra Scelerata  gelegen (z. B. nach der Elsenhypothese bei Paderborn oder noch weiter westlich an der Lippe) führt zum Drususaltar- Dilemma : Entweder nimmt man an, dass die Leiche des Drusus nach Mainz gebracht worden sei, wo auch ein Drususdenkmal, vemutlich der Eichelstein,  errichtet wurde, oder, dass der Drususaltar in Aliso in einem Zusammenhang mit seinem Tode gestanden habe.

Koepp  vertritt die erste Alternative, Mommsen  die zweite.

Das Winterlager, in das die Leiche gebracht wurde, war gewiß nicht Vetera, sondern Mainz. Hier gab es ein Denkmal des Drusus (Abb. 15) – sicherlich identisch mit dem „am Rhein“ errichteten Kenotaph, dem „tumulus honorarius“, bei dem alljährlich das Gedächtnis des Feldherrn gefeiert wurde. Die „Ara“ des Drusus bei Aliso, um derentwillen allein man den Rückweg über Aliso nach Vetera hat gehen lassen, kann dem Gründer des Kastells errichtet worden sein, auch ohne daß er hier starb.

Koepp 22

Der Widerspruch löst sich auf, wenn Castra Scelerata  und Aliso  identisch oder zumindest einander nahe waren.

Zur Lokalisierung des Drususaltars siehe das Kapitel über Thüste

   

Befestigung mit Dämmen und Wegen

Nach Tacitus 23  war die Strecke zwischen Aliso   und dem Rhein mit Dämmen und Wegen befestigt.

Wenn Aliso  westlich der Weser lag, sollte es überraschen, östlich der Weser Hinweise auf römischen Straßenbau zu finden.

Man hat nämlich, als in den Jahren 1910-1911 die neue Wasserleitung Hildesheim-Poppenburg gelegt wurde, bei Ausschachtungsarbeiten in Himmelsthür verschiedene Teile einer alten Straßenbefestigung gefunden, die aus alten Stämmen und Bohlen bestand und deren Verbindungs- und Befestigungsart auf eine aus anderen Funden (vor allem in Süddeutschland) bekannte Straßenbautechnik der Römerzeit hinweist.

Albrecht 24

Ob die Straßenbefestigung römisch sei, wird allerdings bezweifelt:

Ich habe starke Zweifel an der Deutung der 1910/11 in Hildesheim entdeckten "römischen Straßenbefestigung". Bitte bedenken Sie, daß bisher in keinem einzigen der augusteischen Römerlager eine befestigte Straße entdeckt worden ist. Auch die Straße, entlang derer sich in Haltern das Gräberfeld befindet, war nicht befestigt, sondern nur seitlich durch zwei Gräbchen abgegrenzt.

Von Schnurbein 25


1 Weiberg, Sigrid: Der Königsstuhl; Elze; 2001

2 Baring, Daniel Eberhard: Beschreibung der Saala im Amt Lauenstein, Lemgo 1745, Seite 259

3 Tischner, Heinrich: Etymologie *al-, *el- Baum http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/alt/e/el2.htm#idg.%20%2Aal-,%2Ael-%20Baum

4 enOld Frankish / The impact of Old Frankish on modern French

5 Alte Bezeichnungen: 826-876 Aluchi, 1068 Alicga, um 1135 Aulica, 1151 Alitse, 1160 Eleze, 1204 Elze. Für den Ortsnamen stehen zwei Überlieferungsstränge nebeneinander: "Aulica / Aulika" und "Alitse, Eleze, Eletse, Elze". Bei "Aulica, Aulika" liegt offensichtlich eine Latinisierung von "aula" für "Halle, Fürstenhalle" vor. Beim zweiten Überlieferungsstrang ist wahrscheinlich das germanische Wort "ul in" für "faul, feucht, modrig" die Grundlage Udolph, Jürgen: Ortsnamen Elze http://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/programm/ortsnamenforscher109.html

6 Udolph, Jürgen: Wolga - Olše/Olza - Elze. Ein Nachtrag http://www.prof-udolph.com/forschung/beitraege/juergen-udolph-wolga-olseolza-elze-ein-nachtrag.html

7 Lauenstein, Joachimus Berwardus: Descriptio dioecesis Hildesheimiensis medii aevi; Hildesheim; 1745; Seite 28.

8 deDespetal - Geschichte

9 Udolph, Jürgen: Toponomastik in Niedersachsen, Stichwort Eitzum, bei NDR 1 Niedersachsen. http://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/programm/ortsnamenforscher109.html

10 Dobbertin, Hans: Das Verwandtschaftsverhältnis der "schwäbischen" Edlen Ida von Elsdorf zum Kaiserbruder Ludolf IV. von Braunschweig (+ 1038) und zu Papst Leo IX. (+ 1054), Kapitel III , dort Aluzun = Elzze http://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/brunonen_sippe/dobbertin_hans_ida_von_elsdorf.html , ebenso in Dobbertin, Hans: Neues zur Frühzeit Hildesheims, Heimatland, Hannover 2/1993, Seite 38.

11 Curs, Otto: Die Gaue Deutschlands ums Jahr 1000; Dissertation; Göttingen; 1908.

12 Zeile  aus dem Gedicht Conrad Celtis: Germania generalis; 1502 http://www.fh-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost15/Celtis/cel_germ.html

13 Strabon: 7,1, 3

14 Zur Lokalisierung siehe das Kapitel über Thüste

15 Niedersachsen-Navigator http://www.lgn.niedersachsen.de

16 Für den Hinweis auf das Flurstück Die römischen Wiesen  auf einer in seinem Besitz befindlichen Karte der Gemarkung Sehlde, kopiert ca. 1848 aus einer älteren Karte, danke ich Friedrich Dreyer  aus Elze. Einen Eigentümer namens Römer  habe er bislang nicht gefunden, auch eine Verballhornung erscheine ihm unwahrscheinlich. Eine Erklärung des Namen ist nicht bekannt; Vieles wäre möglich:

  • Eine Schenkung an die Kirche.
  • Papst  Clemens V schenkte dem deTemplerorden den in der Nähe gelegenen Quanthof samt Ländereien. 16 1312 hob er den Orden auf.
  • Ein Hinweis auf frühe Funde aus römischer Zeit.

16 Baring, Daniel Eberhard: Beschreibung der Saala im Amt Lauenstein, Lemgo 1745, Seite 230

18 1 römische Meile = 1,481716 km, deRömische Längenmaße ; 200 Meilen entsprechen also 296,3432 km. Siehe Valerius Maximus  über den Tod des Drusus .

19Siehe Anmerkung zu Tropaia Drusu, Umrechnung_der_Längengrade:

en The maps look distorted as compared to modern maps, because Ptolemy's data were inaccurate. One reason is that Ptolemy estimated the size of the Earth as too small: while Eratosthenes found 700 stadia for a degree on the globe, in the Geographia Ptolemy uses 500 stadia. It is not certain if these geographers used the same stadion, but there is no direct evidence of more than one value of the stadion. If they both used the traditional Olympic stadion of about 185 meters, then the older estimate is 1/6 too large, and Ptolemy's value is 1/6 too small.

20Für diesen Hinweis danke ich Herrn Karl-H. Schulze aus Dortmund. Er geht von einem zu 4/5 unterschätzten Erdumfang aus.

21 Tacitus: Annales II 7

22 Koepp, Friedrich: Die Römer in Deutschland, Verlag von Velhagen & Klasing, Bielefeld und Leipzig; 1905; Seite 20

23 Tacitus: Annales II 7

24 Regierungsrat i. R. Albrecht: Beitrag zur Ortschronik der Gemeinde Himmelsthür Umdruck ca. 1965 Seite 3.

25 Schnurbein, Prof. Dr. S. v.: Schreiben vom 2005-08-30 an den Verfasser.