Die Schlachten bei Arbalo, Teutoburgiensis Saltus, Campus Idistaviso und der Hildesheimer Silberfund

Tropaea Drusi (Τρόπαια Δρούσου)

  1. Die Karte des Ptolemaios
  2. Geographische Breite
  3. Umrechnung der Längengrade
  4. Lage in neuen Längengraden
  5. Mögliche Standorte
    1. Marienburg
    2. Poppen burg
    3. Elze
  6. Die Karte des Ortelius
  7. Lokalisierungen anderer Autoren
    1. Lelgemann   et. al.
    2. Schmich
   

Die Karte des Ptolemaios

Karte Germaniens nach Ptolemaios

Karte von B. Thayer 1

Die Abbildung oben zeigt die Karte des Ptolemaios unentzerrt, d. h. die originalen Werte der Länge und Breite der Orte sind ohne Korrektur eingetragen. In ihrer Mitte befindet sich die Ortschaft Luppia (Λουππία) . Sie liegt weit östlicher als die Lippe zwischen Weser und Elbe.

Ihr westlicher Nachbarort – exakt auf derselben Breite – ist Tropaia Drusu (Τρόπαια Δρούσου) / Tropaea Drusi . Auch der lag etwas östlich der Weser. Ptolemaios hat nur die Lage der Quelle und Mündung der Flüsse angegeben; auf der Karte sind sie durch gerade Linien interpoliert.

2

Ein Tropaion  ist ursprünglich ein provisorisches Siegesdenkmal, das in einer Schlacht dort aufgestellt wurde, wo der Feind in die Flucht geschlagen worden war, also an einem Wendepunkt (griechisch τρέπειν / trépein = wenden). Man kann es sich als eine Art Vogelscheuche vorstellen: Helm und Rüstung eines gefallenen Feindes wurden auf einer Stange zur Abschreckung aufgestellt.

Ein anderer geeigneter Ort für ein Tropaion ist der Wendepunkt (der äußerste erreichte Punkt) einer militärischen Exkursion.

Immer wird in einem Tropaion der besiegte Feind dargestellt; entweder werden seine erbeuteten Waffen direkt aufgestellt, oder das Denkmal zeigt, wenn es dauerhaft aus Stein gefertigt wurde, die besiegten Feinde in einem Relief, vgl. deTropaeum Traiani .

Da  Cassius Dio (LV 1)  berichtet, Drusus habe an der Elbe Siegesdenkmäler errichtet, wird Tropaia Drusu von vielen an der Elbe (bei Magdeburg oder Dresden) lokalisiert. Luppia wird von manchen für die Quelle der Lippe gehalten. Für einen Ort an der Elbe liegt das Tropaia Drusu des Ptolemaios zu weit westlich, und für die Lippequelle liegt Luppia zu weit östlich. Vor allem aber kann die Lippequelle nicht östlich der Elbe liegen; denn Luppia liegt nach Ptolemaios 45 Minuten östlich  von Tropaia Drusu. Es muss sich um ein anderes Tropaion handeln.

Auch Florus  schreibt von einem Tropaeum  des Drusus: II 30 (Bellum Germanicum ), 23 . Nach  dessen Errichtung habe er die Cherusker, Sueben und Sugambrer angegriffen. Florus  meint also nicht das Tropäum an der Elbe, das Drusus kurz vor seinem Tode erricht ließ. Das Tropaeum dürfte darum westlich der Cherusker gestanden haben. 3 Das Tropaion sei mit Beutestücken und Feldzeichen der Markomannen geschmückt gewesen und habe sich auf einem hohen Hügel befunden. Damals waren die Markomannen noch nicht nach Böhmen ausgewichen. Gewiss siedelten sie östlich der Sugamber, die in derselben Textstelle erwähnt sind.

Nach meiner Auffassung stand das Tropaion wenige Kilometer westlich des Sterbeortes ( Castra Scelerata  = Schellerten ) . Ähnlich meint auch J. J. Hofmann 4 .

Facsimilie einer Zeile aus Hofman's Lexikon Universale
Tropäa Drusi, Ortschaft Deutschlands zwischen Rhein und Saale, wo Drusus starb und Tiberius Augustus von den Soldaten als Feldherr begrüßt wurde.

Hofmann 's Lexikoneintrag beruht auf Valeri Maximi Factorum et Dictorum Memorabilium Liber VI 5.3 . Als der tödlich verwundete Drusus erfuhr, dass sein Bruder Tiberius, der aus Pavia über Mainz heraneilte, schon nahe war, befahl er seinen Soldaten, jenem mit klingendem Spiel entgegenzuziehen, um ihn als Imperator zu begrüßen. Dadurch erkannten sie den schon vom Kaiser ernannten Nachfolger als ihren Oberbefehlshaber an.

Valerius  gibt die von Tiberius zurückgelegte Wegstrecke von der Stelle, wo er den Rhein überquerte, also Mainz, mit 200 Meilen an (1 römische Meile = 1,481716 km, deRömische Längenmaße ).

   

Geographische Breite

Google Maps berechnet die Strecke des Fußweges vom rechten Rheinufer bei Mainz bis zur Kreuzung mit dem Hellweg (B1) bei Elze auf 308 km (=208 römische Meilen). 5

Die Tropaia Drusu dürften sich damit auf derselben geographischen Breite wie der in Ost-West-Richtung verlaufende Hellweg befunden haben.

   

Umrechnung der Längengrade

Die Längengrade des Ptolemäus müssen erst umgerechnet werden.

Für Germanien müssen wir die lokale Verzerrung anhand bekannter Orte ermitteln.

Wir führen als neuen Nullmeridian den des Ortes Asciburgium / Ἀσκιπύργιον / Ἀσκιβούργιον  ein, der zweifelsfrei dem Stadtteil Asberg  von Moers entspricht, und nennen ihn Asberg-Meridian . Er hat die Ptolemäische Länge 27°30' (Ferro-Meridian). 6

Während die Breitengrade des Ptolemaios mit den heutigen gut übereinstimmen, sind seine Längendifferenzen zu groß.d Die Oder mündung ( Οὐίδρου ποταμοῦ ἐκβολαί hat bei ) Ptolemaios  die Länge 42°30', liegt also 15° östlich von Askiburgion. 7 Nach heutigen Koordinaten liegt die Odermündung ca. 7,5° östlich von Asberg. Der Korrekturfaktor für Breiten in Germanien ergibt sich damit als ½. 8

   

Lage in neuen Längengraden

Luppia  mit der Länge 34°30' liegt 7° Ptolemäische Grade östlich von Askiburgion. Wegen des Korrekturfaktors liegt es  7 * 0,5 = 3,5 heutige Längengrade östlich von Asberg (Moers). Das entspricht genau der Lage von Ding elbe .

Drususfeldzüge aus Putzger, F. W.: Historischer Weltatlas, 88. Auflage., S.34

Die gleiche Berechnung führen wir für Tropaia Drusu durch. Sie lagen nach Ptolemaios 45' genau westlich von Luppia , also in heutige Längengrade umgerechnet 22,5' genau westlich von Ding elbe . Das entspricht genau der Lage des Welfenschlosses Marienburg (siehe auch Photographie unten), das 5 km von der Stadt Elze entfernt liegt. Auf der Karte ist das die Stelle, an der Drusus im Jahre 9. v. Chr. vom heutigen Göttingen kommend an der Leine nach Osten auf den Hellweg in Richtung des heutigen Hildesheims abbog.

Umrechner für Längengrade
Ptolemaios  LPt = (LGr - 6.62) * 2 + 27.5;   Greenwich LGr = (LPt - 27.5) / 2 + 6.62;

Lage von Tropaia Drusu und Luppia in Ptolemä ischen und neuen (Grennwich) Längengraden
Orte bei Ptolemaios Heutige Orte
Name Ferromeridian bei Ptolemaios , verzerrt Asberg-Meridian Greenwich-Merdian Greenwich-Merian Name
Ἀσκιβούργιον / Askiburgion 27°30' 0°0' 6°37'  = 6,62° 6°37' Asberg bei Moers
Οὐιαδούα ποταμοῦ ἐκβολαί / Mündung des Flusses Viadua 42°30' 7°30' = 7,5° 14°7' =(7,5+6,62)°=14,12° 14°15' Oder mündung (Swinemünde)
Τρόπαια Δρούσου / Tropaia  Drusu 33°45' 3°7'30'' = (33,75-27,5)*0,5° = 3,125° 9°45' = (3,125+6,62)° = 9,745° 9°45'  = 9,75°
52° 10' 22" N 9° 45' 58" O Welfenschloss Marienburg bei Nordstemmen Bing Maps GeoHack Google Maps Mapquest Yahoo Maps
9°46'  = 9,77° Poppen burg bei Burgstemmen am Übergang des Hellweges (B1) über die Leine, siehe Google-Earth-Satellitenbild.
9°44'  = 9,73° Elze  = Aliso ?!
Λουππία / Luppia 34°30' 3°30' = ((34,5-27,5)*0,5)° = 3,5° 10°7' = (3,5+6,62)° = 10,12° 9°56' = 9,94° Luppenstede   Loppenstedt , lokalisiert von Mehlis  1913, nicht von mir favorisiert, aber von allen anderen Autoren am dichtesten dran; siehe Luppias .
10°7' = 10,12° Ding elber Klunkau kreuzt Hellweg
10°8' = 10,13° Ding elbe

Die umgerechneten  Koordinaten stimmen außerordentlich gut mit den  modernen  Koordinaten der vermuteten Entsprechungen überein. Nur bei Asciburgium ist das trivial, weil wir es als Basis verwenden. Die heutigen Koordinaten entnimmt man der Wikipedia, Google Earth oder einer Landkarte. Eine Differenz von 1° neuer Längengrade auf dem 52. Breitengrad entspricht 10000km/90 * cos(52°) = 68,4 km, 1' = 1 Minute entspricht 1140 m. Das Drususdenkmal muss, glaubt man den Koordinaten, etwas nördlich und nicht in Elze selbst gestanden haben, auf demselben Ptolemäischen Breitengrad 52°45' wie Dingelbe und und 0,38° heutige Grade westlich davon, wo heute die Marienburg steht. Elze liegt 1 km weiter westlich und 5 km weiter südlich.

Karte Hildesheim-Schellerten © Niedersachsen-Navigator Gedenkstein an der ehemaligen Kreuzung der beiden Hellwege am Hang der Finie unweit von Elze

Auf der Karte findet man im Südwesten Elze, nördlich davon Nordstemmen mit der Marienburg und am östlichen Rand, auf derselben Breite, Dingelbe. Etwas nördlich von Elze lag die alte Kreuzung des Hellweges (heute B1) mit dem Hellwege vor dem Sandforde (heute B3) (siehe Bild des Gedenksteines).

   

Mögliche Standorte

   

Marienburg

Karte des alten Ringwalles um die Marienburg
52° 10' 22" N 9° 45' 58" O Ringwall um die Marienburg Bing Maps GeoHack Google Maps Mapquest Yahoo Maps

Die Marienburg  wurde zwischen 1858 und 1867 in einen alten, noch weitgehend unerforschten Ringwall hineingebaut. 9 Dafür, dass dort die Tropaea Drusi standen, spricht:

Als Standort eines Römerlagers für eine große Anzahl Menschen war sie mangels Wasserversorgung aber ungeeignet. 12

   

Poppen burg

Links Marienburg, rechts Poppenburg
52° 08' 51.65" N 9° 46' 7.40" O Bing Maps GeoHack Google Maps Mapquest Yahoo Maps

Nicht weit von der Marienburg, der linken Burg im Hintergrund auf der Photographie, steht am Übergang des Hellweges (heute Bundesstraße 1) über die Leine auf einer Anhöhe im Ort Burgstemmen (siehe Karte) die Poppen burg, die rechte Burg im Vordergrund. Dafür, dass sich hier das Tropaeum / die Tropaea Drusi  befanden, spricht Folgendes:

   

Elze

52° 07' 10" N 9° 44' 10" O Bing Maps GeoHack Google Maps Mapquest Yahoo Maps

Nach den Koordinaten des Ptolemaios  kommt auch Elze   als Standort der Tropaia Drusu in Frage. Tacitus erwähnt in den Annales II 7 im Zusammenhang mit dem Kastell Aliso   einen Drususaltar 13 , so dass die Gleichung Aliso  = Elze  naheliegt, siehe auch das folgende Kapitel . Nach Celtis  hätten die Tropaea an der Sala  gelegen. Elze liegt an einer Saale . Dazu mehr im Kapitel über unsere Lokalisierung Aliso s bei Elze .

   

Die Karte des Ortelius


Ortelius' Karte des alten Deutschlands

Auf der Karte des Ortelius , die auf Ptolemaios  beruht, ist Tropaea Drusi nur wenige Kilometer westlicher an die Weser verlegt, an den Rand des Teutoburger Waldes, der nicht mit dem heute so genannten übereinstimmt. Etwas östlich liegt Luppia, zwischen beiden das Kernland der Cherusker und der dem Herkules heilige Hain 14 , von dem im Zusammenhang mit der Schlacht auf dem Idistavisischen Felde in einem eigenen Kapitel  noch die Rede sein wird.

   

Lokalisierungen anderer Autoren

   

Lelgemann   et. al.

Hatten Lelgemann et al.  die Tropaea Drusi — er sieht in ihnen das Siegesdenkmal des Jahres 9 v. Chr. — in der oben erwähnten früheren Veröffentlichung 15 bei Magdeburg an der Elbe lokalisiert (siehe seine Karte ), so sind sie in seiner Germania 16 in die Gegend von Halberstadt, 50 km westlich der Elbe, 100 km östlich der Leine, verlegt.

Indem er die Οὐίδρος / Uidros  statt mit der Oder  mit der östlicher gelegenen hinterpommerschen Wipper  gleichsetzt, errechnet sich eine geringere Verzerrung der ptolemäischen Landkarte, die die Orte gegenüber unserer Interpretation nach Osten verschiebt.

   

Schmich

Schmich 17  hält die Tropaea Drusi  für das von Germanicus nach der Schlacht bei Idistaviso errichtete Siegesdenkmal, von dem Tacitus 18 berichtet hat. Wenngleich Germanicus als Sohn des Drusus auch dessen Namen trägt, wird er doch gewöhnlich nicht so genannt. Schmich lokalisiert das Tropaion bei Trophagen unweit Paderborns. Es wäre dann noch weiter als Elze von der Weser entfernt, an der es nach Ptolemaeus gelegen haben soll.


1 Bill Thayer: Germaniae magnae situs; Universität Chicago, Karte nach Ptolemaios http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Gazetteer/Periods/Roman/_Texts/Ptolemy/2/10.html .

2 In der Nachbarschaft der hier untersuchten antiken Orte befand sich das Gebirge oder der Berg Melibocus . Zu dessen Lokalisierung siehe den Artikel vom selben Verfasser:
Regel, Jürgen: De nomine situque montis Meliboci … lahttp://zocher-regel.de/Melibocus/la/index.html

3Zumindest zeigt die Textstelle bei Florus, dass Drusus außer dem Tropaeum an der Elbe noch weitere in Germanien errichtete. Es liegt nahe, dass er es auf jedem seiner Feldzüge an einem markanten Wendepunkt tat. Zwei sind in der Literatur überliefert.

4 Johann Jacob Hofmann: Lexikon Universale, Leiden 1698

5 Als Startpunkt Rheinufer , als Zielpunkt  Elze eingeben und die Option Zu Fuß  wählen.

6 Nach Tacitus: Germania 3  sei der Ort von Odysseus gegründet worden. Das Lager Asciburgium legte Drusus in den Jahren 12 und 11 v. Chr. an.

7 Den Fluss Οὐίδρος Uidros  wie Lelgemann  mit der Wipper  in Hinterpommern statt mit der Oder  gleichzusetzen , halte ich für etymologisch ausgeschlossen. Lelgemann in: Ralf Loock: Die alten Römer nannten Frankfurt Colancorum http://www.portal-schwedt.de/stadtportrait/downloads/mozcolancorum.pdf Die Bezeichnung Drusus-Stein n Lelgemann 's Karte ist ungenau und missverständlich. Der deDrususstein  steht in Mainz.

8

Der Faktor ½ mag daraus herrühren, dass bei der Umrechnungen von Meilen in Grade in Germanien zweimal durch den Cosinus des Breitengrades dividiert wurde, statt einmal, wie es richtig wäre. Um den Fehler zu korrigieren, müssen wir die Ptolemäischen Längendifferenzen wieder mit dem Cosinus multiplizieren. Ptolemaios schätze außerdem den Erdumfang zu kurz:

enThe maps look distorted as compared to modern maps, because Ptolemy's data were inaccurate. One reason is that Ptolemy estimated the size of the Earth as too small: while Eratosthenes found 700 stadia for a degree on the globe, in the Geographia Ptolemy uses 500 stadia. It is not certain if these geographers used the same stadion, but there is no direct evidence of more than one value of the stadion. If they both used the traditional Olympic stadion of about 185 meters, then the older estimate is 1/6 too large, and Ptolemy's value is 1/6 too small.

enhttp://en.wikipedia.org/wiki/Ptolemy

omit sind alle Ptolemäischen Längendifferenzen in Germanien mit dem Faktor 5/6 * cos(Breitengrad) zu multiplizeren. Für die Odermündung, die auf dem 53. Breitengrad liegt, ergibt sich 5/6 * cos(53°) = 5/6 * 0,6018 = 0,5015, was dem empirisch ermittelten Wert 0,5 sehr genau entspricht. Da es auf die dritte Stelle hinter dem Komma nicht ankommt und wir annehmen können, dass auch die alten Geographen sich das Leben erleichterten, indem sie den Cosinus als 0,6 annahmen, rechnen wir mit dem Korrekturfaktor 5/6 * 0,6 = 0,5 weiter.

9 Vielfach ist die Anlage in die Eisenzeit (ca. 750 v. Chr. bis Chr. Geburt) datiert worden. Sie gehört aber eher in das frühe Mittelalter. de Marienburg

10Die von Ptolemaeus angegebene Genauigkeit beträgt allerdings nur 10 bis 30 Minuten.

11 Zum Vergleich: Die Saalburg ( siehe Saalburgmuseum ) umschloss im letzten Ausbauzustand 3,25 ha, die beiden kürzlich bei Hedemünden entdeckten Römerlager aus der Zeit der Drususfeldzüge 3,215 ha bzw. 1,3 ha. (Siehe http://www.grote-archaeologie.de/roemer.html )

12

Römische Marschlager wurden meistens auf Quellhorizonte wie in Hedemünden, Birten-Vetera südlich von Xanten, oder Haltern und Oberaden gebaut, ansonsten hat man Großlager oberhalb der Hochwasserzone auch in Flußauen gebaut (Anreppen). Nur in befriedeten Gebieten, wo der Nachschub nicht gefährdet war, sind Anlagen auf Bergplateaus angelegt worden. Deshalb lehne ich die Wallanlage um die Marienburg auf dem Schulenburger Berg an der Leine als den Lagerstandort Aliso ab.
Rolf Nowack: Forumsbeitrag zum Thema: Römerlager Hedemünden, 2008-04-26 http://f3.webmart.de/f.cfm?id=1902785&r=threadview&t=2236010&pg=5

13Er war wahrscheinlich unweit des Sterbeortes (nach meiner Theorie Schellerten) errichtet worden, und zwar dort, wo es entsprechend hochwertigen Stein gab.

14Tacitus: Annales II 12

15 Ralf Loock: Die alten Römer nannten Frankfurt Colancorum http://www.portal-schwedt.de/stadtportrait/downloads/mozcolancorum.pdf

16 Andreas Kleineberg, Christian Marx, Eberhard Knobloch, Dieter Lelgemann: Germania und die Insel Thule, WBG, Darmstadt 2010, Seite  48.

17 Otto Klaus Schmich: Ptolemaeische Namen zwischen Rhein, Lippe und Elbe http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:0h4EEbSiKvwJ:deposit.ddb.de/ep/netpub/83/48/44/975444883/_data_stat/Munitium_usw.pdf+schmich+hanau+drusi&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEEShrDgj9wEsdpNx4JgYlOYDeaSuYxmhZaKcS63cZcZyM6r7K9fnYWbKumP1UVQLBxYTaHFXsr9RScEa5hoIsgcjFxvlG_UOivZTvxG2WJK9EvvWNCMj22Jd1rWItQxAvzFC8qKI1&sig=AHIEtbTZ3dOzhd9a2KMdkiUDFOxmnKS9Nw

18 … miles in loco proelii Tiberium imperatorem salutavit struxitque aggerem et in modum tropaeorum arma subscriptis victarum gentium nominibus imposuit.   Tacitus: Annales Lib. 2, XVIII.